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Ausgewählte Fragen und Antworten bei Direktzu/Stuttgart21
Gute Verkäufer erzählen die - halbe - Wahrheit. Die andere Hälfte erzählen wir, die Gegner von Stuttgart 21. Jeder Bauherr erwartet für sein gutes Geld die Superlative. Dies fordern auch die informierten Mutbürger.
Unsere Bedenken und Ängste sind die Missachtung gängiger Normen und Vorschriften Die Sicherheit aller Bürger liegt jedem von uns am Herzen, gerade weil es um ein öffentliches, stark frequentiertes Gebäude geht, für das es keine Alternative gibt (wie bei Kaufhäusern). Hinzu kommt die Barrierefreiheit, die man mit Weitsicht bezüglich des demografischen Wandels einplanen sollte.
Der bestehende Stuttgarter Hauptbahnhof braucht, um weitgehend barrierefrei zu sein - keine Aufzüge und Rolltreppen, vor denen sich Warteschlangen bilden und die ausfallen können, - kein Quergefälle, um das Längsgefälle auszugleichen, - keinen rutschhemmenden Bodenbelag, um das Wegrollen zu verhindern, - keine Entlüftung, um evtl. Qualm abziehen lassen zu können, - keine Maßnahmen, damit Menschen, auch mobilitätseingeschränkte, den Bahnhof im Notfall selbständig, schnell und sicher verlassen zu können.
Simple Frage: Brauchen wir dann für teures Geld einen Hauptbahnhof mit Aufzügen und gravierenden Nachteilen?
Wir fordern: die – seit 15 Jahren überfällige – Renovierung und Ertüchtigung des Kopfbahnhofs, wofür die Steuerzahler der Deutschen Bahn bereits jährliche Zahlungen geleistet haben – bisher ohne Gegenleistung!!! Anstelle von S21 lieber einen risikofreien Kopfbahnhof (1/3 der Kosten von S21) und (für 2/3 der Kosten von S21) alle baden-württembergischen Bahnhöfe barrierefrei, sicher und komfortabel gestalten:
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Mit Sicherheit: Oben - bleiben ! Zugunsten eines innovativen, bürgerfreundlichen und barrierefreien Musterländles !
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Mitspracherecht der Behindertenverbände: Der dipb (Dachverband integratives Planen und Bauen) und die angeschlossenen Verbände beschäftigen sich seit etlichen Monaten mit dem strittigen Projekt Stuttgart 21 und üben das Mitspracherecht der Behindertenverbände aus. Aussage des dipb: “man verhalte sich gegenüber Stuttgart 21 neutral”. Werden die Mängel nicht vielmehr hingenommen oder gar befürwortet?
Das Eisenbahn-Bundesamt bescheinigte im Planfeststellungsbeschluss: “Die Belange behinderter und mobilitätseingeschränkter Menschen werden in ausreichendem Maße berücksichtigt. Eine vermeidbare Benachteiligung ist nicht zu erkennen.” PFA u.a. “vermeidbare Benachteiligungen”
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„Vermeidbare Benachteiligungen“ sind jedoch, wie wir beweisen werden, in hohem Maße vorhanden.
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Wird uns der Stuttgart 21-Tiefbahnhof solche Enge bringen? Ein Projekt der Zukunft?
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Gedränge Hamburg Hbf, Collage mit S21-Gewölbe
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Bahnhof Rosenheim, S21-Bahnsteig-Maße
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Wir besinnen uns
Heiner Geißlers Forderungen betreffend Sicherheit und Barrierefreiheit Aus dem Schlichterspruch:
4.) Im Bahnhof selber wird die Verkehrssicherheit entscheidend verbessert. Im Interesse von Behinderten, Familien mit Kindern, älteren und kranken Menschen müssen die Durchgänge, gemessen an der bisherigen Planfeststellung, verbreitert (werden). Die Fluchtwege sind barrierefrei zu machen.
5.) Die bisher vorgesehenen Maßnahmen im Bahnhof und in den Tunnels zum Brandschutz und Entrauchung müssen verbessert werden. Die Vorschläge der Stuttgarter Feuerwehr werden berücksichtigt.
Schlichterspruch - Alle Forderungen
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Normen sind jeweils MINDESTVORAUSSETZUNGEN und keine „Kann-Bestimmungen“!
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Im Landtagswahlkampf behauptete die CDU, was die Bahn weiterhin vollmundig verkündet: Der Schlichterspruch wird 1:1 umgesetzt! Bis zum heutigen Tage ist dies, auch in Sachen Sicherheit und Barrierefreiheit jedoch nicht festzustellen! - nach oben
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