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„Zur Sache Baden-Württemberg - Extra“ am 24.11.2011
Bezüglich Brandfall / Fluchtwege / Barrierefreiheit

Ganze Sendung (unter dem Datum suchen):
swrmediathek.de/ “Zur Sache Baden-Württemberg - Extra” am 24.11.2011
Beginn Thema Barrierefreiheit/Fluchtwege Min. 72’, Fragerunde ab 74’
swrmediathek.de/ Video “Gefährliches Stuttgart 21”

Bratzler: Stuttgart 21 - diese Welt wird schön, das sagen die Befürworter, sie wird schnell, - die Gegner befürchten, sie wird “schön gefährlich”.

Frau X aus Y, deren Mann Rollstuhl sitzt, sorgt sich: “Was passiert im Brandfall mit Rollstuhlfahrern oder Menschen mit Kinderwagen?”

Bratzler gibt die Frage an Dr. Kefer: Was passiert?

Dr. Kefer: Was dann passiert, ist dann das, was passiert, wie in vielen anderen Bahnhöfen oder Tunneln auch, nämlich, dass die vorgeplanten Rettungsszenarien greifen. Wir haben ja auch in der Schlichtung gerade auch solche Punkte aufgegriffen und diskutiert. Und hier werden bspw. in der Anordnung, in der Energieversorgung, in der Größe der Aufzüge entsprechende Vorkehrungen getroffen, sodass tatsächlich Fluchtmöglichkeiten über andere Türme bzw. Zustiege existieren.

Dahlbender: (Stichworte:) Theoretisches Szenario, Doppelbelegung, Spitzenstunde, Engpässe, wenige Treppen - Sie erwarten, dass Menschen anderen helfen, in Panik wird das nicht so sein.

Bratzler: Geißler fordert Nachbesserungen, von der Schlichtung verlangt, wurde da jetzt etwas verbessert?

Dr. Kefer: Ja und wir haben ganz eindeutig und zwar haben wir zu den Behindertenverbänden Kontakt aufgenommen und etliche Diskussionen geführt um mit denen Abstimmung zu erreichen, in welcher Form ausgeführt werden soll.
Und ich habe mich zum damaligen Zeitpunkt persönlich dazu verpflichtet, Sorge dafür zu tragen, dass die Sicherheitsstandards nicht nur eingehalten werden, die vom Eisenbahnbundesamt, also von der Aufsichtsbehörde, gefordert wurden, sondern dass wir sie an bestimmten Stellen auch verbessern...

Bratzler: Was ist denn inzwischen besser geworden?

Dr. Kefer: Das werden wir dann sehen und das werden Sie dann sehen, wenn der Bahnhof gebaut ist.

Bratzler:
Dann hat die Dame, die die Frage gestellt hat, keine Chance!

Dr. Kefer: Das ist es, was ich vorher sagte. Was wir mit den Behindertenverbänden diskutiert haben, ist, dass die Aufzugsgrößen verändert werden, sodass die mehr Platz bieten, dass die Energieversorgung umgestellt wird, sodass die einzelnen Aufzüge unabhängig von einander funktionieren, dass die entsprechenden Durchgangsbreiten vergrößert werden, und Frau Dahlbender, das mit den 120 cm stimmt nicht, das ist auch deutlich mehr. Es hat sich planerisch viel getan und wir sind dort immer noch am Reden und am Reden und Diskutieren was am besten getan werden muss. Übrigens nicht nur mit den Behindertenverbänden, sondern auch mit den örtlichen Feuerwehren, die dort eine Meinung haben.

In der Fortsetzung: Fragen zur Geologie, Mineralwasser und Bäume...

 

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